Interviews mit Schülern und Lehrern

Ein neuer Lebensabschnitt für die 5.-Klässler

Zwei 9.-Klässlerinnen interviewen vier neue 5.-Klässler vom Max-Planck-Gymnasium (MPG) in Böblingen.

Obwohl wir schon lange auf dem MPG sind, können wir uns noch gut an unser erstes Jahr am MPG erinnern. Deswegen interessiert uns, wie die „Neuen“, die erst im September dieses Jahres zu uns gekommen sind, über die Schule denken. Um dies besser zu verstehen, haben wir sie erstmals im Oktober, ca. sechs Wochen nach ihrem Schulanfang, interviewt und dann nochmals im November, kurz nach den Herbstferien.

9.-Klässler: Was gefällt euch bisher am MPG?

Andi: Die Schule ist sehr groß, dadurch rempelt man nicht immer jemanden an.

Jolina: Alle sind freundlich und aufgeschlossen, somit bekommt man ganz schnell neue Freunde                                                          und man freut sich erst recht, in die Schule zu gehen.

Kanishka: Die ganzen Bilder machen die Schule gemütlicher und man fühlt sich sehr wohl.

Wärt ihr im Nachhinein lieber auf eine andere Schule gegangen?

Lara: Ja, da es mir hier im Moment etwas zu schwer ist und ich immer mit dem Bus fahren muss, das ist etwas anstrengend.

Andi: Nein, mir gefällt es hier sehr gut.

Jolina: Eigentlich wollte ich erst auf die Realschule gehen, jetzt bin ich aber froh, hier zu sein.

Was macht ihr, wenn ihr Mittagsschule habt?

Jolina: Entweder gehe ich in die Mensa oder ich mache Hausaufgaben.

Kanishka: Ich nehme oft was von Zuhause mit und esse mit meinen Freunden in der Schule.

Andi: Ich kaufe mir meist etwas und verbringe dann die Zeit mit meinen Freunden draußen.

Findet ihr den Schulstoff schwierig?

Lara: Ja, ich dachte es wird einfacher.

Jolina: Es geht, wenn man sich anstrengt, ist es kein großes Problem.

Andi: Ja, aber ist mir eigentlich egal.

Was hat euch beim „Einleben“ geholfen?

Kanishka: Weil ich neue Freunde kennengelernt habe, war es einfacher und auch die älteren Schülerinnen und Schüler sind hilfsbereit, wenn man nicht weiterweiß.

Andi: Ich kannte schon viele, darum hatte ich von Anfang an viele Kontakte.

Jolina: Mir haben die Methodentage sehr geholfen. Außerdem sind alle Lehrerinnen und Lehrer sehr nett, vor allem meine Klassenlehrerinnen Frau Fees und Frau Krauss.

Im November, in dem schon die ersten Arbeiten und Tests geschrieben worden sind und man mal wieder im Lernstress war, aber man auch schon die ersten Ferien hatte, haben wir die gleichen SchülerInnen mit ähnlichen Fragen nochmals interviewt.

Am meisten hat uns interessiert, ob ihr jetzt, da ihr die Schule besser kennengelernt habt, lieber auf eine andere Schule wechseln würdet oder nicht?

Lara: Ich wollte erst, aber jetzt habe ich verstanden, dass ich mich nur mehr anstrengen muss, als früher. Die Schule macht mir jetzt richtig Spaß und ich will sie auf keinen Fall wechseln.

Andi: Nein, immer noch nicht.

Jolina: Manchmal ja, manchmal nein, weil mir ab und zu alles zu anstrengend wird.

Wir wissen ja, was euch sehr gut an dieser Schule gefällt, aber was gefällt euch am meisten?

Jolina: Man macht viel Sport, das macht sehr viel Spaß.

Andi: Man hat sehr oft Pause, in der Zeit kann man lernen oder rausgehen.

Lara: Die bunten Schließfächer, weil die alles so fröhlich machen. Aber auch fast alle LehrerInnen und MitschülerInnen sind sehr freundlich und hilfsbereit, darum fühlt man sich hier sehr wohl.

Ein paar von euch haben bestimmt schon eine oder zwei Arbeiten geschrieben. Fandet ihr diese sehr schwierig?

Kanishka: Ja, sie waren sehr schwer.

Jolina: Wir haben bisher zwei Arbeiten geschrieben, kurz bevor wir sie geschrieben haben, war es sehr anstrengend, da man viel lernen musste.

Lara: Ja, im Gegensatz zur Grundschule schon, da man schwierigeren Stoff hat und man sich daher mehr auf die Arbeiten vorbereiten muss.

Hattet ihr während eurer kurzen Zeit am MPG mit irgendjemandem ein Problem?

Jolina: Ich nicht, aber ein Klassenkamerad, weil er schon öfter im Unterricht umgekippt ist. Zum Glück gibt es den Schulsanitätsdienst, der sich sofort um ihn gekümmert hat.

Andi: Nein, aber ich würde schon meine Meinung sagen, wenn mich etwas stört.

Kanishka: Ein paar Schüler waren nicht nett zueinander, aber es gab immer eine Lösung. Man konnte immer zu seinen Klassenlehrern gehen und diese haben einen dann unterstützt, wenn etwas war.

Was ist am Gymnasium schlechter als an der Grundschule?

Lara: Es gibt so viele Treppen. Der Weg ist weiter zur Schule und wenn man einen schweren Schulranzen trägt, tut einem sehr schnell der Rücken weh.

Jolina: Man macht nicht mehr so oft Spiele.

Andi: Der Pausenhof ist nicht so kreativ.

Wir hoffen, dieses Interview konnte einen Einblick in den Schulalltag gegeben und motiviert viele neue SchülerInnen, zu uns ans MPG zu kommen!

Liv Böckmann und Luisa Wagner (9c)


Interview mit Lehrern am Max-Planck-Gymnasium

Interview 1

Wer sind Sie? Herr Schweizer

Was unterrichten Sie? Mathematik, Sport, Informatik und IMP.

Was unterrichten Sie am liebsten? Ich habe kein Lieblingsfach, mir gefallen alle Fächer sehr gut.

Seit wann sind Sie Lehrer? Seit 2000.

Warum sind Sie Lehrer geworden? Mir hat sowas schon immer Spaß gemacht.

Warum unterrichten Sie am MPG? Es gefällt mir hier gut.

Haben Sie davor an einer anderen Schule unterrichtet? Ja.

War es hier oder dort besser? Beide Schulen sind gut.

 

Interview 2

Wer sind Sie? Herr Vogt

Was unterrichten Sie? Mathematik, Englisch und Informatik.

Was unterrichten Sie am liebsten? Mathematik.

Haben Sie noch andere Aufgaben am MPG, außer zu unterrichten? Ich organisiere dieses Schuljahr den Schulkleidungsverkauf und leite die Mathe-AG.

Seit wann sind Sie Lehrer? Seit letztem Schuljahr.

Warum sind Sie Lehrer geworden? Ich habe schon in meiner Schulzeit entdeckt, dass ich es mag, anderen zu helfen und ihnen etwas beizubringen.

Warum unterrichten Sie am MPG? Ich wurde hierhin zugeteilt.

Haben Sie davor an einer anderen Schule unterrichtet? Ich habe mein Referendariat in Sinsheim gemacht und war dort zwei Monate an einer anderen Schule tätig.

War es hier oder dort besser? Beide Schulen haben ihre Vorzüge.

 

Interview 3

Wer sind Sie?  Frau Röhnert

Was unterrichten Sie? Englisch, Geschichte, Erdkunde und Bili.

Was unterrichten Sie am liebsten? Bili.

Haben sie noch andere Aufgaben am MPG, außer zu unterrichten? Ich bin zuständig für FairTrade an der Schule, organisiere alles, was mit Bili zu tun hat und dieses Jahr bin ich beim USA-Austausch dabei.

Seit wann sind Sie Lehrerin? Seit 2012.

Warum sind Sie Lehrerin geworden? Ich mag junge Menschen.

Warum unterrichten Sie am MPG? Das Bundesland Baden-Württemberg hat mich hierher zugeteilt.

Haben Sie davor an einer anderen Schule unterrichtet? Ja.

War es hier oder dort besser? Ich kann mich nicht entscheiden. Jede Schule hat ihre Stärken und das MPG hat sie auch.

 

Die Interviews führten Vlera Beqiri und Lara Kimmi (9c)