Fonds fördert Unterricht - 1506 Euro für Naturwissenschaften am Max-Planck-Gymnasium

KREISZEITUNG Böblinger Bote, 16. August 2019

BÖBLINGEN (red). Mehr Motivation für den Chemieunterricht: Dafür sind praktische Übungen in den Schulstunden ideal. Denn Experimente lassen Schüler Lernstoff besser verstehen und mehr Spaß beim Lernen haben.

Das Max-Planck-Gymnasium (MPG) kann im neuen Schuljahr den aktiven Unterricht ausbauen: Es erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 1506 Euro. "Verwendet wird die Förderung für Experimentierkästen mit Reagenzglas-Versuchen", erklärt die Schule.

Über die Unterstützung seitens der Chemie-Unternehmen zeigte sich Schulleiter Martin Rausch hocherfreut. Tobias Pacher, der bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg den Dialog Schule-Chemie leitet, erklärt: "Um im internationalen Wettbewerb längerfristig konkurrenzfähig zu sein, benötigt die Chemie-Branche motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte. Den Grundstein legen die Schulen. Daher ist es im Interesse unserer Branche, den naturwissenschaftlichen Unterricht zu stärken und damit die beruflichen Perspektiven der Schüler zu erweitern." Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm "Schulpartnerschaft Chemie" fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule-Chemie die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei ständen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt.

Der FCI unterstützt seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemie-Forschung in Deutschland. In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines modernen Chemieunterrichts geflossen.

Rund 14 Millionen Euro gingen an über 5000 Schulen. Mit diesem Geld konnten die Lehrer Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen.