Überall Englisch am Max-Planck-Gymnasium

Wer am 5. Juni in den Pausenbereich des Max-Planck-Gymnasiums kam, fühlte sich wie in einer anderen Welt. Überall hörte man Englisch und überall waren neue Gesichter. „Es war toll, meine Schule einmal quasi auf Englisch zu sehen“, sagte eine der Schülerinnen aus der Klasse 5. Der Grund für dieses Sprachbad war der Besuch der vierten Klassen der Stuttgart Elementary School aus der Panzerkaserne hier in Böblingen.

Bereits seit Beginn des Schuljahres besteht zwischen den bilingualen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 und 6 des Max-Planck-Gymnasiums und den Viertklässlern der Stuttgart Elementary School eine Brieffreundschaft und im März 2019 haben sich die Partner erstmals in der Panzerkaserne getroffen und kennengelernt. Der krönende Schuljahresabschluss war nun der Gegenbesuch am Max-Planck-Gymnasium. Nach einer kurzen Begrüßung in der Aula am Murkenbach durchliefen die Austauschpartner vier verschiedene Stationen wie eine Theaterübung und einen Murmelbahn-konstruktionswettbewerb. Zusätzlich hatten die Schülerinnen und Schüler des MPG eine Schulhausführung in englischer Sprache vorbereitet.

Für Laura Gremelmayer aus der Klasse 5 am MPG war dieser Tag „interessant und einzigartig. Es war schön, die Kinder der Panzerkaserne zu sehen, mit ihnen zu reden und zu spielen und ihnen meine Schule zu zeigen“, sagte Laura nach dem Besuch mit Stolz. Auch der Gedanke der Fairtrade-Schule kam nicht zu kurz. Nach einem kurzen Einführungsfilm haben wir den bewussten Umgang mit den Lebensmitteln und ihren Produzenten beim Pfannkuchen belegen gelebt.

Während einige Gäste schon länger in Deutschland leben und etwas Deutsch sprechen, hatten andere noch wenig Kontakt mit der deutschen Sprache. Tobias Michel, ebenfalls Klasse 5 am MPG, fand den Tag vor allem für das Einüben der englischen Sprache bedeutsam. Es war „cool, dass die Partner so gut kommunizieren konnten und dass man sich gegenseitig geholfen hat, wenn mal etwas nicht verstanden wurde.“

So ging der Tag sehr schnell vorbei und der Fünftklässlerin Pola Maria Biernacka „kommt es vor, als würde sie ihre Partnerin bereits ewig kennen, obwohl sie sich erst das zweite Mal gesehen haben.“

Tina Röhnert,
Max-Planck-Gymnasium